10 Fakten zum Tonabnehmer (Kompletter Ratgeber)

Ein wichtiges Bauteil der Gitarre ist der Tonabnehmer. Der Tonabnehmer ist den meisten Musikern unter dem Begriff Pickup bekannt. Er ist Teil von elektroakustischen und elektrischen Gitarren.

 

Der Pickup

Der Pickup oder Tonabnehmer ist im Prinzip in der Lage die Schwingungen der Gitarrensaiten aufzunehmen. Die Gitarrensaiten werden durch das Schlagen mit den Fingern oder dem Plektrum in Schwingungen versetzt. Diese Schwingungen werden durch den Tonabnehmer aufgenommen. Anschließend sorgt der Tonabnehmer dafür, dass die Schwingungen in Signale umgewandelt werden. Sie werden immer in elektrische Signale umgewandelt.

Das Mikrofon der Gitarre

Im Grunde ist der Tonabnehmer als ein mechanischer Wandler, der an ein Mikrofon erinnert. Die bewegte Energie wird in elektrische Energie umgewandelt und anschließend bekommt der angespielte Ton eine Farbe. Dadurch kann die Musik gespielt und gehört werden.

Die Technik

Im Tonabnehmer befindet sich eine kleine Nadel. Die Nadel liegt in einer Rille und bewegt sich sehr sehr schnell, wenn ein Ton gespielt wird. Sie kann bis zu 100 g Einwirkkraft aushalten. Zudem kann sie sich mit bis zu 100 km/h bewegen. Als Vergleich nehmen wir mal einen Jagdflieger. Er kann 9 g aushalten. Bei 7 g kann der Pilot schon eine Besinnung verlieren, selbst wenn dieser Top in Form ist.

Feinmechanik für die Präzision

Damit der Tonabnehmer optimal funktioniert, befindet sich im Innenbereich Feinmechanik. Die Feinmechanik sorgt für die Präzision des Pickups.

Schwingungen aufnehmen

Die Schwingungen werden nicht nur von den Saiten direkt aufgenommen. Bei vielen Gitarren geht die Schwingung der Saiten in den Korpus der Gitarre, der meist aus Holz besteht. Dort entstehen besondere Schwingungen, die dann durch den Tonabnehmer aufgenommen und weiterverarbeitet werden. Das ist gerade bei elektroakustischen Gitarren der Fall.

Signal aufnehmen

Tonabnehmer

Das elektrische Signal, das durch die Schwingungen entsteht, wird durch den Tonabnehmer aufgenommen und durch eine vorhandene Buchse abgegeben. Die Buchse ist der Anschluss für das Gitarrenkabel, das zum Verstärker der Elektrogitarre führt. Das elektrische Signal wird dort verstärkt und dann an den angeschlossenen Lautsprecher weitergegeben.

Früher waren Gitarren unhörbar

Gitarren gibt es schon seit vielen Jahrhunderten. Bei den ersten Gitarren war schnell klar, dass sie einfach nicht laut genug waren. In den 1930er Jahren traten Gitarristen mit einer Bigband auf. Dort spielten nicht nur Klarinetten und Trompeten, sondern auch Saxophone mit. Eine akustische Gitarre hatte gegen diese starken Instrumente kaum eine Chance und war nicht zu hören.

Gitarren müssen lauter werden

Das Ziel war es, dass die Gitarren lauter werden müssen. Nur so konnte das Lied auch gut rüberkommen und die Gitarre sich gegen die einzelnen Instrumente durchsetzen. Zudem sollte der Ton auch weiterhin klar und deutlich zu hören sein.

Der Tonabnehmer wurde geboren

Durch viele Tests und Versuche wurde schließlich der Tonabnehmer erfunden. Er sorgte nicht nur dafür, dass die Gitarre mit Hilfe eines zusätzlichen Verstärkers lauter wurde, sondern auch dafür, dass der Ton deutlich und klar zu hören war. Jetzt konnte der Gitarrist auch neben einer Bigband bestehen.

Verschiedene Tonabnehmer

Heute gibt es zwei bekannte Tonabnehmer

  • Moving Coil
  • Moving Magnet

Sie gehören zu den am häufigsten verwendeten Tonabnehmern. Sie sind auch unter den Abkürzungen MM und MC bekannt.

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