10 Fakten zur Konzertgitarre (Kaufratgeber)

Was ist eine Konzertgitarre? Die Konzertgitarre ist auch unter dem Begriff Akustikgitarre bekannt. Die akustische Gitarre arbeitet ohne Elektronik und arbeitet rein mechanisch. Sie kann Töne erzeugen und Töne verstärken, ohne das Elektronik vorhanden sein muss.

Das Entstehen von Tönen bei dieser Gitarre

Die Töne bei einer Konzertgitarre entstehen entweder durch Schlagen oder durch Zupfen der einzelnen Saiten. Der Ton wird durch den Korpus der Gitarre verstärkt. Damit ein guter Klang entsteht, spielt das Material der Gitarre und die Qualität der Gitarrendecke eine wichtige Rolle.

Die Decke besteht in der Regel aus Fichtenholz oder Red Cedar. Red Cedar ist eine Thuja-Art, also eine Form des Lebensbaums. Bei den preiswerten Konzertgitarren wird mit einfachem Sperrholz gearbeitet. Entsprechend ist auch die Klangqualität.

Die elektroakustische Gitarre

Allerdings gibt es auch die elektroakustischen Gitarren. Das sind spezielle Konzertgitarren, die einen eingebauten Tonabnehmer besitzen. Der Ton, der mit dem Schlagen oder Zupfen der Seite entsteht, wird über den Korpus in den Tonabnehmer gegeben und dann durch einen angeschlossenen Verstärker weitergegeben.

Die Materialien

Die Konzertgitarre besteht aus mehreren Teilen, den Korpus und dem Gitarrenhals. Der Korpus ist das wichtigste Element der Gitarre. Die Zargen einer Konzertgitarre werden meist aus hochwertigem Hartholz gefertigt. Auch der Boden besteht au diesem Holz. Hier wird in der Regel Rot-Zederholz oder Fichtenholz verwendet. Auch die Decke des Korpus besteht aus einem dieser Holzarten. Die Holzarten unterscheiden sich von Anfang an bei den einzelnen Teilen.

Während der Boden und auch die Zargen heute aus Mahagoni, Ovangkol oder Rio-Palisander gemacht werden. Kommen Kirsche oder Ahorn für die Zargen und den Boden ebenfalls sehr häutig zum Einsatz. Aus Ahorn, Cedro oder Mahagoni wird der Gitarrenhals gebaut und das Griffbrett besteht aus Palisander oder Ebenholz.

Die Politur

Damit die Konzertgitarre eine ansprechende Optik vorweisen kann, bestehen die hochwertigen Gitarren aus einem speziellen Lack.Dieser Lack wird aus einer Mischung aus Schellack und Harz zusammengestellt. Dazu kommt ein bisschen Spiritus. Der Schellack wird mit der Hand poliert.

Der Lack hat den Vorteil, dass er nicht nur für eine Hochglanz-Optik der Gitarre sorgt, sondern auch kleine Kratzer können schnell wegpoliert werden. Grundsätzlich ist der Lack aber für den Schutz des Holzes zuständig. Damit die Konzertgitarre durchgehend gut aussieht, ist eine gute Pflege und eine Nachpolitur immer notwendig.

Nitrolack für die Konzertgitarre

Nicht nur Schellack wird bei Konzertgitarren verwendet, auch Nitrolacke kommen zum Einsatz. Sie dienen als Lackierung bei hochwertigen Gitarren. Mit dem Nitrolack wird die Gitarre geschützt, denn der spezielle Lack ist sehr unempfindlich.

Das Griffbrett

Konzertgitarre

Im Gegensatz zur E-Gitarre besitzt die Konzertgitarre ein breites Griffbrett. Das Normalmaß liegt bei 52 mm mit einer Standartmensur von 65 cm. Es gibt natürlich auch kleinere Bauformen, bei denen die Maße nur in Bruchteilen angegeben wird. Die Gitarren, die eine kleinere Mensur aufweisen, werden als Quintgitarren, Terzgitarren oder Oktavgitarren bezeichnet. Auch Kindergitarren besitzen eine kleine Mensur.

Die Gitarrensaiten

Die Saiten der Gitarre sind auf der Bassseite aus Nylon gemacht. Zusätzlich sind sie mit einem Silber- oder Kupferdraht umsponnen. Auf der Diskantseite bestehen die Saiten aus einem homogenen Nylon. Mittlerweile wird für die Saiten auch Carbon genommen, denn das Material weist eine höhere Dichte auf.

Die Carbonsaiten sind nicht nur dünner als die normalen Nylonsaiten, sondern hören sich auch lebendiger an und sind reaktionsfreudiger . Bei den alten Gitarren gibt es noch einige Modelle, die mit Darmsaiten versehen sind. Hier sind die Saiten aus Schafsdarm.

Am bekanntesten sind Konzertgitarren mit 6 Saiten, aber mittlerweile gibt es auch Konzertgitarren, die sieben, acht oder neun Saiten an der Gitarre anbringen. Hier können handlich geschickte Gitarristen ihr Können beweisen.

Die erste Konzertgitarre

Die allererste Konzertgitarre, die von Bauart und Größe den heutigen Gitarren ähnlich ist, wurde in Spanien gebaut. Sie entstand in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die damaligen Gitarren besaßen zwar einen Hals, aber dieser wurde nicht in den Schallkörper eingefügt, wie es zu der Zeit üblich war.

Antonio de Torres

Der bekannteste Gitarrenbauer des 19. Jahrhunderts war Antonio de Torres. Zusammen mit Gaetano Guadagnini erschufen sie die Bauart Torres. Herman Hauser hat sich in Deutschland mit der Entwicklung befasst und eine Gitarre erschaffen, die ebenfalls nach der Bauart von Torres aussah.

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